Neues Netzwerk Pinterest startet durch

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Pinterest befindet sich zwar derzeit noch in der Beta-Phase, dennoch verspricht das Netzwerk schon jetzt kräftig durchzustarten. Innerhalb des vergangenen halben Jahres verzeichnete Pinterest bereits einen Traffic-Zuwachs von 4000% und findet sich bereits in der Top10 der weltweiten sozialen Netzwerke.

Was macht Pinterest anders?
Pinterest fokussiert sich auf einen Bereich, den andere soziale Netzwerke bisher zu schwach genutzt haben. Nutzer teilen in Social Media nicht nur mit, was sie gerade machen, sondern auch unzählige Fotos und Impressionen aus ihrem Leben. Genau dort setzt Pinterest an. Auch Videos können „gepinnt“ werden, wie es dort genannt wird. Ebenso bietet es Unternehmen interessante Vermarktungsmöglichkeiten, welcher man sich bewusst werden sollte.

Wie funktioniert es?
Als erstes benötigt man eine Einladung zur Beta-Version. Diese kann man beantragen oder sich einfach von jemandem einladen lassen, der bereits Mitglied ist. Im nächsten Schritt kann man seine Interessengebiete festlegen und danach kann man auch schon selbst aktiv werden. Man kann eigene Videos und Fotos pinnen, andere Inhalte dort teilen oder auch ähnlich wie bei Twitter Content re-pinnen. Selbstverständlich existiert auch eine Kommentar- und Likefunktion. Für das bequeme Pinnen direkt aus dem Browser kann man sich einen Pin It-Button installieren.

Pinterest auch für Unternehmen interessant
Bei Pinterest geht es darum, zu teilen, was man kennt und liebt, wie es im Slogan heißt, um einzigartige Momente, besondere Fotos und einprägsame Motive. Für Unternehmen bieten sich enorme Chancen im Bereich SEO, ebenso kann man aber den Social Media Gedanken prägen und die Community auffordern an kleinen Rätseln teilzunehmen oder Fotos mit dem eigenen Produkt zu Posten.

Neues Google+ Badge

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Die Google+ Badges wurden überarbeitet und haben nun ein paar nützliche Funktionen mehr. Damit bietet Google+ den Webseitenbetreibern bessere Möglichkeiten ihre Google+ Profile zu integrieren.

Die alten statischen Bades kamen bei Nutzern nicht an, daher hat Google nun Badges veröffentlich, die in der Breite individuelle definiert werden können  - eine bessere Anpassung für jede Seite also.

Zudem gibt es nun eine dunklere Version des Badges, also endlich auch Nutzer mit dunkleren Websites können Google+ formschön in ihre Website implementieren. Eine komplette Individualisierung wie bei Facebook gibt es aber leider immer noch nicht.Neben den optischen Veränderungen wurde auch der Inhalt geändert. Die Nutzer und +1 Klicks werden in einem Kreis zusammengefasst.

Auch der Nutzen der neuen Badges ist gegeben, laut Google+ sollen die eigenen Follower Zahlen mit dem neuen Badge um 38% steigen. Die Zahl bezieht sich aber auf die Top-Pages bei Google+, ob sich diese Zahlen 1:1 auf den deutschen Markt oder kleinere Unternehmen transferien lässt sei dahin gestellt. Nichtsdestotrotz sind die neuen Badges besser als die alten.

Die neuen Badges befinden sich aktuell noch in einer Developer Preview, sollen aber bald für alle Nutzer verfügbar sein.

Beliebte Fehler beim Social Media Marketing

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Eine Vielzahl von Kunden erwartet, dass Unternehmen in Social Media präsent sind. Die meisten Unternehmen haben dort auch bereits Profile angelegt. Leider werden bei der Umsetzung der eigenen Social Media Aktivitäten aber immer wieder dieselben Fehler gemacht. Im heutigen Blogpost geht es eben darum, welche Fehler am häufigsten gemacht werden und wieder man diese vermeidet.
Keine Beachtung der Reichweite
Gerade im B2B-Bereich sind Unternehmen die Möglichkeiten und vor allem die Reichweite von Social Media Aktivitäten oft nicht klar. Die Folge sind mangelhafte oder nur vereinzelte Aktivitäten im Bereich Social Media. Besser wäre es durch gelungene Aktionen eine größere und einflussreichere Community aufzubauen, denn das Internet belohnt Reichweite. Gewinnt man die Influencer seiner Branche als Fürsprecher, so gewinnt auch das eigene Unternehmen an Einfluss.
Social Media ersetzt klassische PR
Social Media ist bisher noch nicht soweit, dass es sämtliche Marketing-Aktivitäten ersetzt. Es ist vielmehr ein Teil des Marketing-Mixes. Unternehmen sollten das ebenfalls so sehen und sich nicht ausschließlich auf Social Media Marketing fokussieren. Sinnvollerweise sollten die Auswirkungen der Aktionen im Bereich Offline und Online gemessen, sowie anschließend ausgewertet werden. Dementsprechend sollten dann auch die Budgets verteilt werden.
Social Media als Push-Kanal
Wie oft hat man es schon gesehen? Immer wieder verwenden Unternehmen Facebook, Twitter und Co. als zusätzlichen Werbekanal für Ihre Produkte. Diesen sei einmal geraten, dass Wort Social Media Marketing doch bitte einmal zu googeln. Besser wäre es sich mit dem Sales-Team über die häufigsten Kundenprobleme auszutauschen und auf diese in den nächsten Postings einzugehen, um Klarheit zu schaffen.
Den Aufwand unterschätzen
Nur weil Social Media Plattformen nichts kosten, heißt das nicht, dass auch die Betreuung von Social Media Präsenzen nicht mit Kosten und Aufwand verbunden ist. Im Gegenteil, der Aufwand den ein Social Media Engagement mit sich bringt, wird oftmals unterschätzt. Von vornherein sollten daher Zusatzkapazitäten eingeplant werden. Eine Analyse der bisherigen Marketing Aktivitäten gibt Aufschluss darüber, an welcher Stelle Kapazitäten eingespart und neu zugeordnet werden können.

Social-Media-Budgets werden erhöht

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Der neue Report von Efficient Frontier zeigt, dass Unternehmen mehr Geld für Social Media in die Hand nehmen. Mittlerweile gibt es meist auch ein eigenes Social-Media-Budget und die Ausgaben werden nicht mehr aus anderen Bereichen finanziert.

Ziel ist es, ein Fanwachstum durch Werbung in Social Media zu erreichen. 9% im Monat ist dabei der erreichte Durchschnittswert. Das entspricht einer Verdopplung der Nutzerzahlen innerhalb einen Jahres. Die Unternehmen investieren derzeit 2,7´% ihres Werbebudgets in Social Media Werbung.

Die Investitionen im Bereiche Suchmaschinenmarketing sind im vierten Quartal 2011 ebenfalls gestiegen. Die CPC hingegen sind auf Grund der Budgetverschiebungen Richtung mobile Suche rückläufig.
Für 2012 werden weiterhin steigende Ausgaben für Facebook erwartet. Diese Investitionen sollen dann rund 5% der gesamten Ausgaben für den Bereich Online Marketing einnehmen. Auf Grund der immer größeren Verfügbarkeit von internetfähigen mobilen Endgeräten werde das Thema Suchwortvermarktung auf mobilen Endgeräten einen Schwerpunkt einnehmen. Die Ausgaben für Suchmaschinenmarketing sollen um circa. 10 bis 15 % zunehmen.

Der Report zeigt, dass das Thema Social Media im Allgemeinen immer mehr Akzeptanz findet und nunmehr auch bei der Budgetierung deutliche Berücksichtigung findet. Gespannt darf man insbesondere auf die Umsetzung der Werbemaßnahmen sein. Auch hier sollte die Zeit des Experimentierens langsam vorüber sein.

Social Media Marketing: menschlich sein

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In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie man der eigenen Marke ein Gesicht gibt und menschlicher agiert.
Zeigt her eure Community-Manager
Der beste Weg bei den eigenen Social Media Aktivitäten menschlicher zu wirken, ist die Person zu zeigen, die verantwortlich ist für das Betreuen der einzelnen Kanäle. Bei Facebook können zum Beispiel die Administratoren eingeblendet werden oder bei Twitter kann ein entsprechendes individuelles Layout erstellt werden.
Frag nach
Eine weitere Möglichkeit stellen die Posts dar. Diese sollten nicht werbend oder pushend sein, sondern dazu anregen Inhalte zu teilen oder Diskussionen zu führen. Auch Fotos sind ein probates Mittel, welches viel Aufmerksamkeit erzeugt. Ratschläge, Fragen an die eigene Community oder Videos werden ebenso gerne gesehen.
Authentisch kommunizieren
Authentisches Auftreten ist ebenso eine wichtige Komponente, den eigenen Schreibstil beibehalten und vor allem so zu schreiben, wie man auch in der Realität spricht. Keiner mag es, wenn Antworten oder Posts automatisiert erscheinen. Auch ein Blick in den Unternehmensalltag, mit Hilfe von Bildern oder einem Video lassen eine Marke menschlicher erscheinen.
Fans erfreuen sich über Belohnungen. Feedback sollte ebenso wie Kritik aufgenommen und je nach Möglichkeit belohnt werden.
Am aller wichtigsten ist aber eine zeitnahe Kommunikation, das Antworten auf alle Fragen und der transparente Dialog mit der Community.

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